Projektbeschreibung

POZNAN PROJECT - Heiratsindex für das 19. Jahrhundert in der ehemaligen preußischen Provinz Posen und benachbarten Gebieten

Unsere Datenbank enthält gegenwärtig 1,491,341 Heiratseinträge! (28. Februar 2017)

Von: Łukasz Bielecki

Über das Projekt

Das Posen-Projekt wurde in erster Linie als eine Möglichkeit konzipiert, die Probleme vieler Familienforscher, die in dieser Region forschen, zu lösen. Die Aufzeichnungen des 19. Jahrhunderts geben selten die genaue Herkunft der Menschen an, die die Provinz Posen verließen, um sich in Amerika, Australien oder anderswo niederzulassen. Stattdessen ist die kurze Bezeichnung "Posen" in der Regel alles, was bekannt ist. Da diese eigentlich der Name der Stadt Posen ist, haben viele Forscher unnötig viel Zeit und Geld bei der Suche nach ihren Vorfahren in den Pfarreien der Stadt Posen aufgewendet. Wie vorauszusehen war, hatten nur wenige Erfolg. Tatsächlich können die Vorfahren aus der ganzen Region, die um 1900 rund 2 Millionen Einwohner hatte, stammen.

Als wir das Projekt ins Leben gerufen haben, hofften wird dieses Problem lösen zu können, indem wir möglichst zahlreich Heiratseinträge aus den Gemeinden der Region erfassten und online zugänglich machten. Dadurch können Forscher neue Ansätze für Ihre Forschung gewinnen und entsprechende Mikrofilme bestellen. Aus praktischen Gründen haben wir mit dem Zeitraum 1835 bis1884 begonnen, der Periode der größten Emigration. Später wurde die Zeitspanne auf 1800 bis 1899 ausgeweitet.

Die schiere Menge der Mikrofilm-Aufzeichnungen machte es für einen einzelnen unmöglich, die Datensätze des gesamten Gebietes zu durchsuchen. Unser Ansatz ist seit jeher gewesen, den Aufwand auf viele Menschen aufzuteilen und freiwillige Mitarbeiter zu gewinnen, die eine oder zwei Gemeinden pro Person transkribieren. Das Projekt wurde im Jahr 2000 begonnen und wir schätzen, dass wir derzeit ca. 75 Prozent der Eheschließungen in der Region erfasst haben. (Es könnte sein, dass einige Daten in Kriegen etc. verloren gegangen sind.)

Eine wachsende Zahl von Forschern hat bereits von diesem Projekt profitiert.

Die Suchmaschine wurde von Maciej Głowiak erstellt, wir nutzen die technische Plattform, die freundlicherweise von Poznan Supercomputing and Networking Center zugänglich gemacht wird.

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